So, das war unsere erste CTF (Country-TourenFahrt). Auch wenn auf allen Schilder RTF stand ;-) .

Kai und ich hatten unsere Gäule am Samstag abend schon im Corolla verstaut und ich habe Kai am Sonntag morgen um 9:00Uhr zu Hause abgeholt. Um 9:30Uhr waren wir dann auch am Zielort. Oder so ähnlich. Die Wegbeschreibung ist ja echt mal ein Witz gewesen. Und der angegebene Straßenname war auch nicht übereinstimmt mit dem was die Schule selbst als Adresse angibt. Aber wir haben es ja gefunden in dem wir anderen Autos mit Mountainbikes gefolgt sind.

Nachdem wir einen Parkplatz gefunden und die Räder ausgepackt hatten, durfte ich dann jemandem erstmal meinen selbstgebauten Radträger zeigen. Immerhin war die Hinfahrt Premiere für den Träger. Hat sehr gut geklappt. Die Rückfahrt übrigends auch.

Nachdem wir dann den gestarteten Fahrern entgegen gefahren sind, habe wir dann auch irgendwann den Start gefunden. Kurze Orientierung und wir haben unsere Starterzettel ausgefüllt und uns in die Schlange eingereiht.Wir waren gerade rechtzeitig, denn hinter uns wurde es voll. Apropos: Vol.. Volker und Björn haben wir dann gleich mit angemeldet. Die kamen zwar später aber so hatten wir alle unsere Startnummern.

Nachdem dem Kai ja dann beim Aufbau des Bikes aufgefallen war, dass er nun zwar der stolze Besitzer eines Fahradrahmenflschenhalters war aber die drecks Aktiv O2-Flaschen nicht da drin halten, haben wir dann bei den netten Leuten von Decathlon noch mal eben eine große Radflsche kaufen müssen. Die hat sich die Tour dann auch brav in dem Halter angesehen.

Die Rückennummern haben wir übrigends nicht auf dem Rücken gehabt sondern an Lenker festgemacht. Dazu sollte man immer Kabelbinder mitführen. Beim Start gab es dann noch kurze Irritatio

nen wegen des Stempels. Diese führten dazu, dass Tobit auf seinem Crosser (Rennrad mit Reifen die Grip haben) auf einmal weg war. Wie ich später erfahren habe haben Björn und Volker ihn dann an der ersten Verpflegungsstation wieder eingeholt. Der Mann hatte wohl Angst zu verhungern.

Igendwann nach ca. 5km haben Kai und ich dann Volker und Björn aus den Augen verloren. War ja aber auch abzusehen. Wir sind dann locker unser Tempo, ähm Kais Tempo gefahren und hatten eine Menge Spass.

Bei der Markierung von Wegstrecken ist darauf zu achten, dass die Schilder an schnellen oder technischen Passaagen so angebracht sind, dass diese von den sich nähernden Fahrern gesehen werden und auch gesehen werden können. Dies haben die Aplerbecker an ich glaube drei Stellen nicht ganz sauber hinbekommen. Wer mit 45km/h einen Schussfahrt macht, achtet nicht mehr auch die Bäume die ca. 3m rechts oder links neben einem stehen. Oder an einem sehr interessanten technischem Trail mit einem knackigen A***h der vor einem herfährt, nicht wahr Kai, ist es auch schwer solche Schilder zu bemerken. Selbst ich, der hinter Kai war, und der hat nicht wirklich interessante Körperregionen, die mich vom Fahren ablenken, habe das Schild nicht gesehen. Aber als ich untern war, durfte ich wieder rauf, weil a) man eine Lady nicht darumbittet sich das anzutun und b) der Kai ja seine Kräfte schonen musste.

An der dritten Stelle habe ich das Schild zwar gesehen, aber konnte nicht schnell genug Bremsen um die Rechtskurve noch zu bekommen. Dafür kamen dann auch ein paar andere die das Schild auch erst zu spät gesehen haben.
Ansonsten war es etwa wie eine Schnitzeljagd. Man musste immer wieder nach den Schilder oder dem weissen Absperrband Ausschau halten, auf dem in blauen Buchstaben der Name eines Schaltungsherstellers ausgedruckt ist.

Kai und ich hatten uns zwar im Vorfeld schon enschieden sie 36km Tour zu machen, sind dann aber an der ersten Verpflegungsstation auch dabei geblieben. Später stelle sich dann raus, dass die Tou aber insgesamt 45km lang war. Dies konnte man auch daran erkennen, dass wir erst um 14 Uhr fertig waren und wieder auf dem Weg zum Auto waren. Da der Kai noch einen Termin hatte, konnten wir nicht mehr lang mit den anderen Fahrern plaudern.

16. CTF Aplerbeck

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