Ich hatte an meinem Fuji ja das Mainav-GPS System. Das ist ja mit dem Bike abhanden gekommen. Für die Tour nach Winterberg hatte ich mir dann ein LG GT540 Smartphone (50,–) gekauft und darauf die Trackingsoftware SportsTrackLive installiert. Diese Software hatte ich auch schon auf dem G1 installiert und getestet.
Also Software und Hardware waren nun klar. Aber wie schraube ich das an Bike? Ein Arbeitskollege der beim Fraunhofer Institut gesehen hat, das die Ausstellungsrahmen, teilweise recht schwer, nur an die Wand geklettet worden sind. Hat mir den Link zum Vertrieb des Klettbands in Deutschland besorgt.

  1. Schritt: das Flauschband auf die Rückseite des Handys kleben war einfach
  2. Schritt: worauf klebe ich nun das Hackenband? Auf ein Stück Plastik, dass ich mit Kabelbindern und einem Stück Schlauch als Scheuerschutz an den Vorbau strapse.
  3. Schritt: Einsameln des Handys auf dem Parkplatz der Schule in Aplerbeck, nachdem ich ein Hopp gemacht habe um zu testen ob die Ausrüstung klapperfrei an Bike fest ist. Kai und ich wollten zur ACS09 CTF.
  4. Schritt: Problemanalyse. Der Akkudeckel hing weiter bombenfest am Vorbau, aber der Deckel wird nach oben weggeschoben um den Akku zu tauschen. Damit hat das Handy während der Landung nach einer Bodenwelle noch zu viel Energie und klickt quasi den Deckel einfach aus.
  5. Schritt: Abhilfe! Einen langen Binder vertikal unter der Plastikplatte durch und das Handy darauf feststrapsen.

Fazit: Ziel verfehlt! Sechs setzen.
Mit dieser Lösung bin ich dann ein paar Tage lang zur Arbeit gefahren und habe während den Fahrten überlegt, wie es besser geht.

Ich habe ein Stahlblech mit dem Drehmel in die passende Breite gebracht und mit Hilfe eines Stahlrohrs und einen Schraubstock die untere Kante um 180° gebogen. In diesen Löffel wird, gepolstert durch Filzgleiter, das Smartphone eingelegt und dann auf das Klettband gedrückt. An vier stellen habe ich 5mm Löcher durch das Blech gebohrt und zwischen den jeweils vertikal nebeneinander liegenden das Hackenband entfernt. Die Kabelbinder die das Blech am Vorbau halten liegen somit in einer Ebene mit dem Hackenband und stören die Haftung so nicht.

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Da sich im letzen Winter während einer Schneefahrt im Dunkeln mein SKS-Shockboard vom Vorderrad gelöst hat und ich durch das andauernde Rütteln den Verlust gar nicht wahrgenommen habe, wollte ich mir kein neuen Kaufen. Dafür sind mir die Dinger zu teuer und bringen zu wenig. Außerdem ist Konstruktion an sich instabil und die Optik ist eher mäßig.

Und mäßige Optik kann ich auch. Und das auch noch unauffälliger. RRP hat es mit dem Mudguard als Produkt vorgemacht. Ich hab’s für 20€ent nachgebaut. Bereits in einer der Bike-Porno-Zeitschriften vor ca. einem Jahr, hat eine der XC-Worldcup Fahrerinn eine Plastiktüte mit Kabelbindern zwischen Gabel-Krone und -Brücke geschnallt um im Gesicht nicht mehr von hochgeschleuderten Dreck getroffen zu werden.

Da ich den Spritzschutz an- und abbaubar haben wollte habe ich mich für Klettklabebinder entscheiden. Die guten die bei Enermax-PC-Netzteilen dabei sind. *gg*

Damit ich nicht ohne Ende von diesen Teilen an das Bike flanschen muss, habe ich entschieden diese nur an der Gabelkrone zu verwenden. Der Rest besteht aus einem gut 20cm langen in der Breite angepasstem Stück altem Schlauch. Diesen habe ich an den beiden kurzen Seite jeweils vier mal mit einem standard Bürolocher gelocht. Je zwei löcher links und recht. Die beiden aneinander liegenden Löcher sind mit ihrem Mittelpunkt etwas soweit auseinander wie die Klettbinder breit sind. Mit einem kurzen Schnitt habe die Löcher miteinander verbunden.
Warum hat der Kerl nun erst diese Löcher gestanzt wird sich nun der eine oder andere fragen. Naja, weil ein Loch nicht ausreißt. Im Gegensatz zu einem einfachen Schnitt im Gummi.

Das Schlauchstück wurde der Breite in der Mitte nach gefaltet und um die Gabelbrücke gelegt. So können dann oben die Kabelbinder durch die nun hintereinander liegenden Schlitze gezogen werden und um die Gabelkrone geklettet werden.
Ob man nun der Airodynamik wegen den Schlauch vor die Gabelkrone spannt oder damit kein Dreck in den Gabelschaft fliegt, hinter die Krone. muss jeder selber entscheiden. Ich empfehle aber nicht das eine Ende davor und das andere Ende dahinter zu legen, weil sonst der Siff der sich dann dazwischen sammeln wird, immer zur Gabelbrücke läuft.

Ich habe den Schutz nun schon erfolgreich testen können und habe keinen Dreck mehr ins Gesicht bekommen, der erst vom Vorderrad nach vorn katapultiert wurde. Eine dicke Pfützte lässt sich so aber immernoch gut als Ganzkörperabkühlung nutzen *gg*.

Have Fun, keep clean.



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So nun zum neuen Bike, ich hatte es ja schon angedeutet, ich habe bereits Ersatz:

Stefans Cube

Stefans Cube

Austattung
Rahmen: HPA 7005 Advanced Hydroform Tripple Butted
Farbe: Grey Black Green
Größe: 20″
Gabel: Rock Shox Sid RLT 100mm, Motion Control, PopLoc
Steuersatz: FSA Orbit Z semi-integrated
Vorbau: Syntace F149 z.Zt. 120mm wird aber noch gegen 90mm getauscht
Lenker: Syntace Duraflite 2014 318 Oversized
Griffe: Ergon GR2
Schaltwerk: Sram XO 10-speed
Umwerfer: Sram X9 3×10 speed
Schalthebel: Sram X9 Trigger, 10-speed
Bremse: Formula R1X hydr. discbrake (180/160mm)
Trettlager Sram X9 Hollow Alloy 44x33x22T, 175mm, Press-Fit BB (BB86) 3×10 speed
Kassette: Sram PG1070 11-32T, 10-speed
Kette: Sram PC1050 10-speed,108 links
Laufrad: DT Swiss XPW1600 wheelset
Reifen-VR: Schwalbe Rocket Ron Kevlar Triple Compound 2.25
Reifen-HR: Schwalbe Racing Ralph Kevlar Triple Compound 2.25
Pedalen: Crank Brothers Smartys
Sattel: RFR Natural Shape 0.2 M
Sattelstütze: RFR Prolight 31,6mm setback
Sattelklemme: Scape Varioclose 34.9mm
Gewicht angegeben mit: 10,8kg

Ich habe dem Bike wieder Ergon-Griffe spendiert und das SKS-Xtra3 Schutzblech. Mit dem TopEak Flaschenhalter bin ich nicht zufrieden, der wird über Kurz oder lang nochmal getauscht.

Als Pedalen habe ich die für mich bewährten und überarbeiteten CB Smartys montiert. Braucht noch jemand ein Paar Scale Bärentatzen? *gg*

Für das VR werde ich mir kein Schutzblech besorgen, sondern habe aus einem alten Schlauch und zwei Klettbindern ein Spritzschutz zwischen Gabelkrone und Gabelbrücke gespannt.

Das Bike ist bei Zweirad Mönninghoff in Lünen gekauft worden. Der Laden ist auf jeden Fall empfehlenswert.

Mein erstes Fazit: Das Bike ist verdammt schnell! Und wenn der Vorbau dann getauscht ist, warscheinlich auch noch sehr bequem für ein RaceBike.

11 von 10 Punkten ********** *

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Nein hatte ich nicht, aber es wahr auch nur “kurz” bei mir. Leider. Ich hatte mir im September ’10, nachdem das Fuji bei meinem Arbeitgeber aus der Tiefgarage gestohlen worden ist, ein “Poison Zyankali Team 2011″ mit Magura Durin Gabel und Avid Elixir 5 Bremsen gekauft.
Ich habe dieses Bike Fast so geliebt wie das Fuji. Aber dazu war es nicht lange genug dabei. Dafür habe ich auf dem Poison wie Kai ja schon geschrieben hat, meine längste “Tour Ever” gefahren und der Hobel war im Bikepark Winderberg.
Ich hatte mir gerade Crank Brother Acid Pedalen gekauft, weil die Candys nach der 300km Tour fertig waren, da wurde mir das Poison wieder gestohlen. Wenn also jemand einen weißen Poison-Zyankali Rahmen in 50cm Rahmenhöhe in die Finger bekommt, der am Oberrohr auf der Sattelrohr Seite den Namen “Stefan Rower” stehen hat, der möge sich bitte mit mir in Verbindung setzen.

Gruß
Stefan



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