So Hallo,

ich muss mal zu einem aktuellen Thema meinen Senf dazugeben. Damit meine ich die Witterung. Aufgrund derer habe ich in den letzten Wochen die einen oder andere “neu”-Anschaffung durchgeführt. Diese werde in den nächsten Wochen hier vorstellen. Immer nachdem ich die Teile entsprechend getestet habe und mir ein Urteil bilden konnte.

Heute soll es um etwas elementares gehen. LICHT

Hat sicher jeder schon mal beobachtet! Es wird früher dunkel und später hell. Das hat damit zu tun, dass die Erde nicht ganz gleichmäßig um die Sonne eiert. Aber das führt hier zu weit. Nun ja, was bedeutet das für den motivierten Biker?

Er braucht Beleuchtung. Diese erfüllt zwei Zwecke.

  1. gesehen werden.
    Ein Biker am besten in schwarz gekleidet ohne Reflektoren ist ab Herbst quasi unsichtbar. Und damit schon fast tot oder zumindest verletzt.
  2. etwas sehen! In meinem Fall heißt dies, die halbe Strecke auf dem Weg zur Arbeit oder zurück an der unbeleuchteten Emscher entlang zupedalieren. Da wird es so dunkel wie ich es in einem Bärenarsch vermute. Letzten Winter hatte ich mir, ganz ökologisch, ein LED-Lampenset mit Solarzellen gekauft. Auf der Arbeit habe ich die dann meistens auf die Fensterbank zum laden gelegt. Aber das Rücklicht hat nicht lang gehalten und das Licht im Winter reicht nicht um die vernünftig zu laden.

Daher habe dieses Jahr etwas vernünftiges gekauft. Wie schon vor ein paar Wochen geschrieben, habe ich mit die Ixon IQ als Set von Busch und Müller gekauft.

Mein Fazit: Die Frontlampe hat zwei Lichtstärken.

  1. 10 Lux für den normalen Stadtverkehr. Dieses Licht reicht dort locker aus, weil es hier eher darum geht auf sich aufmerksam zu machen, als etwas zu sehen. Dafür haben die Stadtwerke in den allermeisten Fällen so Stangen mit einem hellen Ende an den Wegesrand gestellt. Das reicht auch.
  2. 40 Lux für den NightRide bzw. die Fahrt auf unbeleuchteten Wegen. Fährt man in ein solches Gebiet, drückt man kurz auf den Ein/Aus-Schalter und kann direkt sehen wie die Nacht zurückweicht. Die Lampe ist gefühlt ähnlich hell wie das Fernlicht am Auto. Man kann den Scheinwerfer in sehr weiter Enfternen richten und dort unbeleuchtete Jogger ausmachen. Gestern bin einem Radfahrer entgegen gefahren, der sich mit geschätzen 9Km/h und Reifendynamo auf mich zu bewegte. Was ich später gesehen habe war sein Lampe. Vorher habe ich den Wiederschein meiner Ixon in seinem Frontreflektor gesehen. Und zwar wirklich hell und früh. Auch bei hohen Geschwindigkeiten jenseits der 25km/h hat man genug Zeit Dinge auf dem Trail zu sehen, zu bewerten und zu reagieren.

Zum Rücklicht. Das Rücklicht “Senso Red” hat einen Erschütterungs- und eine Lichtsensor. Wird es auf Sensor geschaltet leuchtet die Lampe 4 Minuten. Hat sich das Rad in der Zwischenzeit nicht bewegt oder ist die Umgebung hell genug geht das Licht wieder aus. Wird es also Dunkel und das Bike bewegt sich schaltet es sich automatisch ein. Feine Sache wenn man kurz vor der Dämmerung losfährt.

Alles zusammen war das Set mit knapp 90€ nicht Billig aber man bekommt:

  • Die Ixon IQ
  • ein passendes Steckernetzteilladegerät für die IXON
  • einen Satz 2400mAh Akkus für die Lampe
  • das Rücklicht
  • und die ensprechenden Montagematerialien fürs Bike.

Vermuthstropfen des Sets:

  • Die Ixon ist im Power-Mode so hell, dass der Fahrer einen beleuchteten Kranz um die Lampe sieht. Dies stört ein bischen den Kontrast. Dies könnte von BUMM aber mittels einer Abschirmung nach oben hin, gelöst werden.
  • Der Halter der Ixon ist nicht für Oversized-Lenker geeignet. Einen passenden von Busch und Müller kann man aber für ca. 3,50€ nachkaufen.
  • Mein Lenker ist konifiziert und ich habe daher nicht viele Stellen an denen ich die Lampe festmachen kann. Und da ich den Lichtkegel gerne während der Fahrt ein oder zwei Grad nach oben oder unten verstelle, kann es passieren, dass die Lampe in den schrägen Teil des Lenkers rutscht und nicht mehr sicher sitzt.

Ich sage: “Empfehlenswert

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