… aber es hilft.

Trotzdem erst mal von Anfang an.

Ich bin gerade mit Freunden in Bad-Kleinkirchheim zum (Bike)Urlaub in den Alpen.

Die Erste Tour (Rund um den Kolmnock) haben wir am Sonntag gestartet. Mit Rund 1000 hm war das schon etwas anderes als ich von den kleinen Hügeln in Heidelberg kenne. Trotzdem – wir sind oben mit eigener Kraft angekommen. Was für ein Gefühl. Wir hatten uns mit unseren Frauen auf einer Hütte gleich in der Nähe der Tour an der Walderhütte verabredet.

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Wegen der schlechten Beschilderung haben wir noch einen kleinen Umweg zum Gipfel (Wöllaner Nock 2145m) gemacht und da der Rückweg ebenfalls schlecht beschildert war, mussten wir aus Zeitmangen die Tour abbrechen und eine Zügige Abfahrt auf Forstwegen machen. Schön war es trotzdem. Wir konnten sogar noch eine Rote Skipiste (Wiese) runterbrettern. Alles in allem ein schöner Tag. Nur das mit den Umwegen – das lassen wir wohl lieber.

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Und Zäune haben uns auch nicht aufhalten können. ;)

Heute (Mittwoch) Rundum den Priedroef (29 km)

Das fängt ja gut an. Wir sind gerade gestartet und haben die ersten 500 m auf Asphalt hinter uns gebracht, beginnt der Aufstieg. Tobi fährt wie immer vorweg (weil er schneller ist) und ich denke mir nur noch. Der Blöde Kerl (das ist nett gemeint) schafft auch jede Steigung. Ich kämpfe und mühe mich im kleinsten gang ab. Schaffe es trotzdem nicht, ich muss schieben. Ich fluche und schimpfe und übersehe, daß Tobi auch abgestiegen ist.

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OK – also ist die Tour doch etwas härter. Immer wieder folgen steile Aufstiege auf verschiedensten Untergründen. Trotzdem – oft muss geschoben werden. Wahnsinn – 4 von 5 Ausdauerherzen sprechen für sich. Die Tour wird noch lustig.

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Nach knapp zwei Stunden quälenden ca. 10% Aufstieg kommen wir auf der St. Oswalder Bockhütte an. Hier wollten wir uns wieder mit unseren Frauen treffen, aber keine da. Sie hat der der Ehrgeiz gepackt und sind einen kleinen Umweg gegangen. Wir freuen uns, gemeinsam oben an der Hütte angekommen zu sein und geniessen das Essen.

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Danach geht’s erst mal abwärts.

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Ich wollte ja unbedingt einen Trail fahren. Was habe ich mir nur dabei gedacht. Nun ist der Trail bestimmt fahrbar, aber nicht für mich. Ich holpere und stolpere den Trail herrunter, hau mir auch noch den Sattel dahin, wo es besonders weh tut. Aber spassig ist es trotzdem.

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Nach einigen Metern wird der Trail auch wieder Fahrbar und ich grinse über das ganze Gesicht. OK – Trail in den Alpen ist was besonderes, das gibt es in Heidelberg eher weniger.

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Übrigens bin ich froh, mein Garmin dabei zu haben. An dieser Stelle zeigte es geradeaus und wir erkannten das Gatter erst nach ein paar Sekunden. Da wäre ich ansonsten rechts abgebogen und somit vorbeigefahren.

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Natürlich habe ich mir auch noch einen Platten eingefangen aber das war nur ein kurzer Stopp. Dank Tobi hatte ich schnell einen neuen Schlauch im Mantel. Mein Ersatzschlauch war leider der falsche. Grmpf – habe ich doch tatsächlich einen 28″ Schlauch dabei. Das nächste mal gucke ich im Keller genau hin. Habe ja schliesslich genügend richtige Ersatzteile.

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Der Rest der Tour ist bis auf wenige Stellen Fahrbar, wobei teilweise wirklich heftig. Mit über 1100 hm ist die Tour auch besonders anstrengend, gerade weil die letzten 200 hm erst am Ende gefahren werden. Irgendwie muss man ja wieder nach Hause. ;) Und die Aussicht ist Fantastisch.

Ich hoffe ihr habt Spass an den Bildern und meinem Bericht.

CU

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